Gerrit Lange

  • Mitglied im Sprecherteam des Arbeitskreises (langeg@staff.uni-marburg.de)
  • Seit 2024 Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) am Sonderforschungsbereich 1475 „Metaphern der Religion“ in Bochum
  • Promotion bei Edith Franke (Marburg) und William Sax (Heidelberg) zu den Verkörperungen, Emotionen und zur Subjektivität einer zentralhimalayischen Göttin
  • Studium der Religionswissenschaft (M.A.), Indologie und Ethnologie in Marburg
  • Feldforschungsaufenthalte 2011, 2015, 2016 und 2018 in Uttarakhand, Nordindien

Arbeitsschwerpunkte

Zentrale Themen der Dissertation und weiterer Publikationen sind die Dramaturgie, Disziplinierung und Kanalisierung von Emotionen in der rituellen Interaktion von Menschen mit ihrer Göttin, ferner – und damit zusammenhängend – die Stofflichkeit von Ritualsubstanzen, die Leiblichkeit und Berührbarkeit mythischer Wesen, sowie altindische Metaphern, Konzepte und Theorien zu (Syn)ästhetik und Emotion.
In unten aufgeführten Artikeln steht insbesondere die Kultivierung „mütterlicher“ und „erotischer“ Gefühle als jeweiliges Leitmotiv verschiedener krishnaitischer Strömungen im Mittelpunkt.
Als methodologisches Experiment zu der Frage, wie sich Stimmungen und Gefühle (einer Göttin) rituell in Szene setzen und wie dies sich forschend erfassen lässt, entstand als Teil der Dissertation ein ethnographischer Film namens “A Goddess as Guest”.

Publikationen zur Religionsästhetik